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Was tun bei

Die Taufe ist die Aufnahme in die  weltweite christliche Gemeinschaft. Voraussetzungen dazu sind die Bereitschaft der Eltern, ihr Kind christlich zu erziehen und die Zugehörigkeit mindestens eines Elternteils in einer der Landeskirchen. Der Zeitpunkt der Taufe ist in den Landeskirchen üblicherweise im Säuglings- oder Kindesalter. Die Eltern können aber auch einen späteren Zeitpunkt wählen. Es ist auch möglich sich erst als Erwachsener taufen zu lassen. Dann ist die Taufe das bewusste Bekenntnis zu Christus und die überzeugte Mitgliedschaft in der kirchlichen Gemeinschaft.Ihr Ansprechpartner für die Taufe ist unser Pfarreiseelsorger. Üblicherweise findet die Taufe an einem Sonntag im Monat oder in einem Sonntagsgottesdienst statt. Rufen Sie unseren Pfarreiseelsorger an, um einen Termin für Taufe und Taufgespräch zu vereinbaren.

In der Feier der Erstkommunion dürfen die katholischen Kinder das erste Mal das Heilige Brot empfangen. Die Kinder werden in der 3. Klasse im Religionsunterricht, am Familientag und in speziellen Gottesdiensten auf die Feier vorbereitet.

Die Erstkommunion ist ein wichtiges und schönes Fest, das in der Regel am Ostermontag oder am Weissen Sonntag gefeiert wird. Die nächste Feier der Erstkommunion ist am 20. April 2014.

Versöhnung ist entscheidend für ein gelingendes Leben. Die Schüler der 4. Klasse setzen sich mit dieser Thematik intensiv auseinander, sodass zum Abschluss der gestaltete Versöhnungsweg für sie zu einem wohltuenden und beglückenden Erlebnis wird.

Zu speziellen Feiern werden die Schüler direkt eingeladen.

Für Erwachsene und Jugendliche gibt es Angebot vor Weihnachten und Ostern. Diese werden im Pfarreibrief und im Volksfreund publiziert.

Wer sich firmen lässt bestätigt seine Taufe und entscheidet sich, ein erwachsener Christ, eine erwachsene Christin zu werden. Der Firmgottesdienst (meistens im März) soll für die Firmlinge Ermutigung sein für die Anforderungen des Lebens und Stärkung im Glauben. Der Firmweg beginnt überlicherweise im 17. Lebensjahr. Grundsätzlich ist die Firmung aber nicht an ein Alter gebunden. Alle 17jährigen erhalten eine schriftliche Einladung für ein erstes Treffen, das der Information dient. Da erst entscheidet sich der Jugendliche verbindlich für den Firmweg. Dieser beginnt für die ganze Seelsorgeeinheit jeweils im September. In verschiedenen Gruppen werden die Teilnehmer in ca. 8 Treffen, einem Weekend und einem konkreten Mitwirken bei einem Pfarreianlass auf die Firmung vorbereitet.

Nähere Infos beim Firmverantworlichen der Seelsorgeeinheit oder auch auf: www.my-next-level.ch

Heirat - kirchliche Trauung

Möchten Sie heiraten? Wir wollen Sie gerne darin unterstützen, damit Ihre Hochzeit ein Fest mit Tiefgang wird!

Impulstag zur Trauung und Ehe

Vermutlich stehen Sie bereits oder schon bald mitten in den Vorbereitungen auf Ihre Hochzeit. Alles Mögliche gilt es zu bedenken, alles Mögliche ist zu organisieren.

Wenn Sie kirchlich heiraten möchten, gehört es zur Vorbereitung, einen dieser Impulstage als Paar zu besuchen. Er möchte:

- dazu beitragen, den Schritt in die Ehe bewusster und offener zu wagen

- Wege zu fairer Partnerschaft und Kommunikation anregen (faires Streiten)

- den christlichen Gehalt der Heirat beleuchten

- Impulse und Hilfen zur aktiven Mitgestaltung der kirchlichen Hochzeitsfeiervermitteln

- mit Gruppen- und Paargesprächen, mit Medien, Plenums­diskussion und einem besinnlichen Abschluss zur fruchtbaren Auseinandersetzung Mut machen

Nähere Informationen über solche Impulstage erhalten Sie auf der neuen Website oder beim Pfarramt.

Was bedeutet die kirchliche Trauung?

Die drei Landeskirchen in der Schweiz gehen davon aus, dass die Liebe zwischen Mann und Frau der Grund der Ehe ist.

Die Partner geben mit ihrem Eheversprechen im Gottesdienst dem Wunsch Ausdruck, so aneinander zu handeln, wie Gott am Menschen handelt. Ihre Ehe soll ein Zeichen der Liebe Gottes sein. Mit der Eheschliessung steht eine Partnerschaft auf einer neuen rechtlichen Grundlage, was ihr eine grössere Verbindlichkeit verleiht.

In der kirchlichen Trauung bringt das Paar zum Ausdruck, dass es zum Gelingen der Ehe auf die Hilfe Gottes, seinen Segen über die Beziehung und die Unterstützung durch Verwandte, Bekannte und der Gemeinde angewiesen ist.

Wohl alle, die heiraten, suchen nach einer von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägten Beziehung, in der sich die Eheleute als Individuen und als Paar entfalten können.

Zugleich weiss aber auch jeder Mensch, wie zerbrechlich Beziehungen sind und wie oft sie sich verändern. Deshalb bitten die Brautpaare bei der kirchlichen Trauung um den Segen Gottes und vertrauen darauf, dass Gott sie in ihrem ehelichen Zusammenleben begleitet.

Voraussetzungen für die kirchliche Trauung

Zivile Trauung geht vor.

In der Schweiz können nur Paare kirchlich getraut werden, die ihre Ehe bereits auf dem Zivilstandesamt geschlossen haben. Der Seelsorger, welcher die Trauung leitet, ist verpflichtet, zuvor das Dokument des Standesamtes (Familienbüchlein) einzusehen.

Folgende Dokumente brauchen Sie für die Anmeldung zur katholischen Trauung:

- Ehedokumente: Sie werden im Pfarramt des Wohnortes des/der katholischen Partners/ Partnerin ausgefüllt. Diese füllen wir gemeinsam mit Ihnen aus.

- Taufschein: Ein aktueller Auszug aus dem Taufbuch der Taufpfarrei mit Firmdatum und Ledigenstatus. Bitten Sie das Pfarramt Ihrer Taufpfarrei, Ihnen den entsprechenden Taufschein zuzusenden und bringen Sie ihn zum Gespräch mit uns mit.

- Kopie des Ziviltrauscheines: Senden Sie uns bitte eine Kopie des Ziviltrauscheins nach der Ziviltrauung oder bringen Sie diese zur kirchlichen Trauung mit.

Die konfessionsverbindende Ehe

Bei mehr als der Hälfte der Hochzeitspaare in der Schweiz haben Mann und Frau nicht dieselbe Konfession. Die konfessionsverbindende Ehe (z.B. zwischen einer reformierten Frau und einem katholischen Mann) ist somit für viele eine Selbstverständlichkeit.

Voraussetzung für eine kirchliche Trauung ist die Mitgliedschaft eines Partners in der reformierten oder katholischen Landeskirche. Das Brautpaar muss sich für eine der Formen entscheiden. Wenden Sie sich in jedem Fall frühzeitig an uns resp. an das ev.-ref. Pfarramt. Dort werden Sie überdie Einzelheiten informiert.

Bei konfessionsverbindenden Paaren ist es üblich, dass sie sich für die katholische oder evangelische Form der Trauung und somit auch auf einen Seelsorger einer der beiden Konfessionen entscheiden. Die Landeskirchen erkennen die Trauungsformen gegenseitig an. Was derVolksmund als «ökumenische Trauung» bezeichnet, gibt es leider nicht.

Eheschliessung und Familiengründung

Da die Heirat oft ein Schritt zur Familiengründung ist, oder bereits Kinder da sind, kommen manchmal bei der Hochzeit auch Fragen nach dem (späteren) religiösen Leben als Familie ins Blickfeld: In welcher Konfession respektive Religion sollen allenfalls die Kinder erzogen werden?

Wir ermutigen sie als überzeugte Christen dafür einzutreten, dass ihre Kinder in Ihrem eigenen Glauben getauft und erzogen werden. Dabei ist zu bedenken, dass die Entscheidung über Taufe und religiöse Erziehung Recht und Pflicht beider Eltern zu gleichen Teilen ist. Die Überzeugung des einen Partners darf die Ehegemeinschaft nicht gefährden. Daher ist es sinnvoll, dass Brautleute sich vor der Eheschliessung klar werden, in welcher kirchlichen Bindung sie ihre Kinder erziehen wollen. Entscheiden sollen sie letztlich nach ihrem Gewissen.

Benützung der Pfarreikirche

Wenn Sie Mitglied der Martinspfarrei sind, können Sie kostenlos in der Pfarrkirche heiraten. Auswärtige Brautpaare bezahlen eine Gebühr von Fr. 250.- . Bitte reservieren Sie die Kirche beim Pfarreisekretariat 071 799 18 03 (Bürozeiten jeweils am Dienstagmorgen). Falls Sie das wünschen, können Sie für einen Apero nach der Hochzeit gegen einen Unkostenbeitrag auch das Pfarreiheim reservieren.

Merkblatt Trauungen

Damit wir das Leben haben und es in Fülle haben.

Das Sakrament der Krankensalbung ist das äussere Zeichen dafür, dass Gott uns auch an den Grenzen des Lebens nahe ist. Da, wo wir mit unseren eigenen Möglichkeiten und Kräften zu Ende sind, in der Erfahrung von körperlicher, aber auch in geistiger Schwäche oder in den Zeiten der Erkrankung ist dieses Sakrament ein Geschenk. Im Jakobusbrief schreibt der Apostel: „Ist einer von euch krank? Dann rufe er den Vorsteher der Gemeinde zu sich; er soll mit ihm beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Das gläubige Gebet wird dann den Kranken trösten, und der Herr wird ihn aufrichten; wenn er Sünden begangen hat, werden sie ihm vergeben“ (Jak 5,14f).

Jeweils um den Krankensonntag im März feiern wir in unserer Pfarrei gemeinsam die Krankensalbung. Alle, die sich von dieser Stärkung angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen.

Bedürfen Sie dieses Sakrament unter dem Jahr, so nehmen Sie bitte mit dem zuständigen Priester Stephan Guggenbühl Kontakt auf.

Von Jesus wissen wir, dass er sich hingezogen fühlte zu den kranken und leidenden Menschen. Das verpflichtet auch unsere Gemeinde.Gerne machen wir auf Wunsch Hausbesuche. Wir haben in unserer Pfarrei eine Gruppe von Menschen, die sich Zeit nehmen.

Kranken und Gehbehinderten, die den Gottesdienst in der Kirche nicht mehr besuchen können, bringen wir die Kommunion nach Hause.

Wir sind dankbar, wenn solche Wünsche dem Pfarramt gemeldet werden.

Spitalpatienten/innen und Heimbewohner/innen von Appenzell, Herisau und auch St.Gallen werden von den zuständigen Seelsorgern regelmässig besucht.

Was ist in einem Todesfall zu tun?

Sie haben einen lieben Menschen verloren und Sie trauern um ihn. Wir Seelsorger und Seelsorgerinnen der Seelsorgeeinheit Appenzell möchten Ihnen in dieser schweren Zeit beistehen. Die folgenden Hinweise zum praktischen Vorgehen bei einer Bestattung mögen Ihnen eine erste Hilfestellung sein.

1. Festlegung der Verabschiedung mit Trauergottesdienst:

Nehmen Sie mit dem Pfarramt Kontakt auf, um Wochentag und Zeitpunkt der Bestattung festzulegen. Vorgesehen sind die Wochentage von Montag bis Freitag um 10.30 Uhr oder 14.00 Uhr. Die Verabschiedung mit Auferstehungsgottesdienst beginnt in der Regel vor der Aufbahrungshalle beim Friedhof. Bei einer Bestattung ist auch der Gang auf den Friedhof vorgesehen. Nach Möglichkeit werden die Verstorbenen  im vorausgehenden Sonntagsgottesdienst erwähnt. Am Vorabend der Beerdigung wird das Trauergebet (Seelenrosenkranz) gehalten. An den folgenden drei Sonntagen wird im Gottesdienst der Verstorbenen gedacht.

2. Persönliche Vorbereitung auf das Trauergespräch:

Bei uns ist es Brauch, im Trauergottesdienst in Form einen Lebenslaufes das Leben des Verstorbenen zu würdigen. Wir bitten Sie, mit der Formulierung des Lebenslaufes frühzeitig zu beginnen. Dabei geht es vor allem um die Frage, was Ihnen im Leben des/der Verstorbenen wichtig war, was in Ihnen als gute Erinnerung weiter leben möchte. Falls es zeitlich möglich ist, so übergeben Sie Ihren Bericht anlässlich des Trauergesprächs dem Seelsorger. Sie können den Gottesdienst auch von der Familie her mitgestalten.

Falls gewünscht, sind wir auch bereit, in Ihrem Namen zum Schluss des Trauergottesdienstes eine Mitteilung an die Trauergäste auszurichten - z.B. betreffend eines anschliessenden Imbisses.

3. Messstiftung

Wünschen Sie jeweils um den Todestag ein jährliches Gedenken an den Verstorbenen, dann nehmen Sie mit dem Sekretariat Kontakt auf, um eine Messstiftung für 10, 15 oder 20 Jahre zu erstellen.

4. Grab

Für Fragen um Grabgestaltung und Unterhalt gibt Ihnen unsere Broschüre Auskunft.

In unserer Pfarrei ist es Brauch, dass anfangs Jahr die Sternsinger Häuser, Höfe und Wohnungen besuchen. Sie überbringen den weihnächtlichen Segen und schreiben mit Kreide über die Tür 20*C+M+B+14, was auf deutsch heisst: Christus segne dieses Haus.

Wünschen Sie unter dem Jahr, dass ein Seelsorger vorbeikommt und Ihre Wohnung oder Ihr Haus segnet, dann rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Termin. Wir kommen gerne vorbei.

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Wir haben ein freundliches und zweckmässiges Pfarreiheim, das für verschiedene Anlässe und unseren Vereinen und Gruppierungen dienen möchte. Es besteht auch die Möglichkeit ausserhalb unserer Belegung, das Pfarreiheim für nichtkirchliche Anlässe zu mieten. Entsprechende Informationen entnehmen Sie dem Reglement.