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Agenda

Sa 13.08.

18.30

Vorabendgottesdienst mit Begrüssung des neuen Pfarreiseelsorgers Armin Fässler.
Anschl. Apero

     
     

Wir beten für den Frieden

Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Elie Wiesel

Wir stehen hier, weil es uns nicht gleichgültig ist, was in der Ukraine passiert. Wir wollen unsere Hilflosigkeit, unsere Angst, unsere Trauer, unsere Wut, unsere Ohnmacht nicht ausblenden, sondern sie benennen und Gott anvertrauen.

Unsere Sehnsucht nach Frieden verbindet uns mit den Menschen in der Ukraine und allen Krisengebieten der Welt.

Gebet für den Frieden

Du Gott der Liebe,
du hast uns erschaffen,
damit wir als Geschwister
in Eintracht miteinander leben.

Dein Sohn Jesus hat gesagt:
«Selig sind die Frieden stiften;
denn sie werden Kinder Gottes
genannt werden».
In diesen Tagen, da der Frieden in Europa bedroht
ist, bitten wir dich:

Nimm Hass und Gewalt
von den Herzen der Menschen.
Schenke den Menschen in der Ukraine und uns
Zeichen der Zuversicht,
damit Trost und Hoffnung wachsen können.

Sei allen nahe, deren Leben gefährdet ist,
und stärke alle Bemühungen für Versöhnung,
damit dein Wort «Shalom» - Friede -
die ganze Welt durchdringe.
Amen.

Bischof Benno Elbs (Feldkirch)

Rückblick

Schulschluss und Verabschiedung de Pfarreiseelsorgers nach 20 Jahren

Überaus zahlreich fanden Pfarreiangehörige zum Schulschlussgottesdienst und zur Verabschiedung des Pfarreiseelsorgers in der Kirche ein. Schon mit dem ersten Lied schaffte die bekannte Musikgruppe Folk Family eine frohe Stimmung in der Kirche. Mit einer Türschwelle in der Hand wies Toni Kuster auf die Situation hin, dass wir täglich ganz unbewusst unzählige Schwellen überschreiten. Der Schulschluss und der Abschied der Sechstklässler und des Seelsorgers bedeuten aber, eine besondere Schwelle zu überwinden. Da sind bei uns allen Gefühle da, die mit Freude erfüllen, aber es ist auch eine grosse Unsicherheit da. Deshalb wollen wir um den Segen Gottes bitten, dass er uns in diesem Übergang begleitet.

Anschliessend liess uns die Geschichte des Seifensieders zurückblicken in die vergangene Schulzeit. Da erleben wir immer wieder Situationen, die wir gerne festhalten würden. Aber so wie wir keine Seifenblase festhalten können, so können wir auch keine Augenblicke festhalten. Sie bleiben Erinnerung. Trotz der Zerbrechlichkeit der Seifenblase hat sie eine Ausstrahlung, die uns beflügelt und ein Hinweis auf Gott selber ist.

Der Seifensieder hat in jede Seifenblase einen Samen hineingelegt und so sind mit den Seifenblasen die Samen in die ganze Stadt getragen worden, wo schon bald die verschiedensten Blumen blühten. Auch uns kommen jeden Tag Botschaften und Informationen wie Samen entgegen – vielleicht nicht so schillernd - die sich oft unbemerkt irgendwo in unserem Leben niederlassen bis wir in irgendeinem Moment spüren und entdecken – dass sich da etwas in meinem Leben entfalten und entwickeln will – ja, dass ich selber aufblühe und reich beschenkt werde. Wir danken allen Menschen, die gute Samen in die Welt tragen, denn sie wissen, unser Tun soll Leben schaffen, umsorgen und nachhaltig sein. Mit 120 Samensäckchen, die Toni Kuster verteilen liess, ermutigte er alle Zuhörer, gerade in unserer Zeit, nicht aufzuhören, Leben zu säen , Freude, Hoffnung und Friede in den Alltag zu tragen.

Velo- und Scooter-Segnung

Christophorus hat in seiner Aufgabe als Menschenträger alle sicher über den Fluss ans Ziel gebracht. Das ist ein guter Grund für die Reisenden, ihn als Schutzpatron zu ehren. Wir sind zwar nicht jeden Tag auf Reisen, doch sind wir stets unterwegs zu Fuss, mit dem Velo oder dem Auto. Dabei ist Achtsamkeit von allen oberstes Gebot. Dass dies nicht immer gelingt, wissen alle. Deshalb wurde am letzten Dienstag in Schwende um den Segen Gottes für das Unterwegsein gebetet. Anschliessen versammelten sich alle Velo- und Kickbordfahrerinnen im strömenden Regen. Nichtsdestotrotz spritzte der Pfarreiseelsorger Weihwasser über die Schar und erbat für alles Unterwegssein den Segen Gottes. Dazu erhielten alle einen Christophoruskleber für ihr Velo oder ihren Scooter.

Flurprozession zum Kreuz am Berg

Sichtlich erfreut waren die vielen Gläubigen, die dieses Jahr zur Prozession zum Kreuz am Berg gekommen waren, denn nicht nur die Coronamassnahmen, auch das Wetter macht öfters einen Strich durch die Rechnung. Dieses Jahr aber klappte es und die Gläubigen zogen von Schwende und von Brülisau zum Kreuz. Auch wenn viele Berggänger schon um einen Parkplatz kämpften, erfuhren die Prozessionsteilnehmer eine besondere Atmosphäre: herrliche Natur, frische Luft, Sonnenschein, Glockengeläut und Festlichkeit. Die vielen Trachtenkinder und -frauen verliehen dem Anlass eine besondere Note. Der Gottesdienst umrahmt vom Männerchor Alpstee und die Gedanken von Stephan Guggenbühl vermochten das Herz für den Himmel auf Erden anzusprechen. Dass vieles aber in unseren Händen liegt und behutsam gepflegt werden muss, darf nie und nirgends vergessen werden.

Nach der Rückkehr von der Prozession und dem Schlusssegen in der Kirche, genoss man das gesellige Beisammensein beim Bräteln und Gspröchle.

Zertifikat für unsere Ministranten

Unsere Ministranten haben es geschafft. Sie haben den Test tapfer durchgestanden und alle habe das Nachtschwärmerzertifikat erhalten. So können die Ministranten per sofort in Gottesdiensten ab 06.15 bis 23.15 Uhr eingesetzt werden.
Wir gratulieren und freuen uns.
Mesmerteam und Seelsorger

Erstkommunion 2022

Fröhlich und doch ein bisschen nervös versammelten sich die zwölf Erstkommunikanten am Ostermontag herausgeputzt auf dem Schulhausplatz. In festlicher Weise wurden sie von der. Musikgesellschaft Brülisau, den Seelsorgern Stephan Guggenbühl und Toni Kuster, den Ministranten und dem Kirchenrat zur Pfarrkirche begleitet. In einem feierlichen Gottesdienst, der von den Kindern mitgestaltet war, dem Gesang des Elternchores, der Predigt des Pfarreiseelsorgers und des für die Kinder verständlich gefeierten Abendmahles durch Stephan Guggenbühl wurden die Erstkommunikanten zum Mahl hingeführt. Der von vielen Kindern langersehnte Moment war endlich gekommen und sie durften das Herzensbrot um den Altar versammelt empfangen.

Nach dem Auszug lud die Musikgesellschaft mit einem Ständchen zur Begegnung und zum Gratulieren bei einem Apero des Pfarreirates ein.

Palmsonntag

Mit wunderbar gebundenen Palmen haben wir am Palmsonntag Jesus begrüsst. Er möge in unser Herz kommen und uns Frieden, Versöhnung, Achtsamkeit und Fairness im Umgang miteinander schenken.

Besuch im Ostergarten

Der Besuch des Ostergartens in St.Gallen war für unsere Erstkommunikanten ein besonderes Erlebnis. Für einmal hiess es nicht: Berühren verboten. Mit allen Sinnen durften sie das letzte Wegstück mit Jesus gehen. Die Kinder durften den Weg Jesu bereiten, damit er mit dem Esel in Jerusalem einziehen konnte. Es gab Fladenbrot und Traubensaft im Abendmahlssaal und jedes Kind durfte symbolisch einen Stein beim Kreuz niederlegen.

Suppentag 2022

Endlich konnte wieder einmal ein Suppentag durchgeführt werden, wie er die letzten Jahre nicht mehr möglich war. Stimmungsvoll wurde der Gottesdienst von der Musikantengruppe A3 mitgestaltet und der anschliessende gemeinsame Suppenzmittag mit dem feinen Dessertbuffet wurde geschätzt.

Frauengemeinschaft Schwende

Die Hauptversammlung der Frauengemeinschaft Schwende wurde dieses Jahr aus bekannten Gründen schriftlich durchgeführt. Leider waren aus der Kommission drei Rücktritte zu verzeichnen. Einstimmig konnten diese aber besetzt werden mit Martina Dörig, Rita Inauen und Isabelle Manser. Wir freuen uns, dass wir für die Kommission der Frauengemeinschaft Schwende drei neue Gesichter wählen konnten.
Allen war klar, dass die Geselligkeit nicht zu kurz kommen darf und deshalb wird am 8. April ein gemeinsamer Lottoabend mit Nachtessen durchgeführt.

Sternsingen

Das erste Mal in sieben Gruppen unterwegs waren dieses Jahr die Sternsinger in unserer Pfarrei. Gestärkt von einem Teller voller Spaghetti und einem feinen Dessert, wurden die Fünft- und Sechstklässler mit den farbigen Kostümen eingekleidet. Anschliessend versammelten sich alle Sternsinger vor der Krippe, um sich nochmals an das Geheimnis de Geburt Jesu zu erinnern und anschliessend den weihnächtlichen Segen in die Häuser des Dorfes zu tragen. Wir danken allen, die die Sternsinger mit offenen Türen empfangen und reich beschenkt haben. Möge der Segen Gottes euch begleiten Tag für Tag.

Ankunft des Friedenslichtes

Auch dieses Jahr durften wir wieder das Friedenslicht nach Appenzell zum offenen Adventssingen überbringen. Bei stimmungsvollen Advents- und Weihnachtsliedern wurde das Licht allen Teilnehmenden verteilt. Anschliessend ging es bei schönstem Vollmond mit der Brülisauer Gruppe wieder heimwärts zu. Beim Vita Parcour gab es etwas zur Stärkung und zum Aufwärmen. Das Feuer lud zum Verweilen ein bis die Eltern meinten, nun sei es Zeit zum Aufbruch.

Wir sind Sterne

In der Adventszeit begleiten uns die Sterne. Dabei reden wir nicht nur von Sternen, sondern wir selber möchten ein Stern sein und Licht verschenken.

Schwende im Sternenfieber

In Schwende wird gebastelt. Mit den Senioren, in der Jugendgruppe, der Schule, in Familien und im Pfarreiheim werden die schönsten Sterne gebastelt für unsere Kirche. Machst du auch mit? Die Sterne können bis zum 26. Nov. im Chor der Kirche deponiert werden. Wer die Sterne zurückhaben will, soll sie bitte mit Namen versehen. Wir freuen uns auf den Sternenhimmel, der auch dein Herz erwärmen soll.

Landeswallfahrt mit unseren Kindern

Nach alter Tradition machen wir Appenzeller alle 2 Jahre eine Landeswallfahrt zum grössten Wallfahrtsort der Schweiz, nach Maria Einsiedeln.

Das Kloster Einsiedeln ist seit vielen Jahrhunderten ein wichtiger Ort für die Christen. Jahr für Jahr besuchen zahlreiche Pilgergruppen aus dem In- und Ausland das Marienheiligtum und feiern hier Gottesdienst.

Wir feiern 950 Jahre St.Mauritius und wollten dies auch mit Maria feiern und uns neu ermutigen lassen. Dieses Jahr luden wir mit einem speziellen Kinderprogramm zu diesem Anlass ein. So fuhren wir am 9. Oktober mit einem Car voller Kinder morgens um 08.00 Uhr nach Einsiedeln.

Rechtzeitig kamen wir dort zum gemeinsamen Gottesdienst mit den erwachsenen Pilgern und auch der Landesregierung. Abt Urban begrüsste uns Appenzeller herzlich in Einsiedeln. Nach der Feier und dem Besuch der Gnadenkapelle wurde die Zeit zum "Chrömle" im nahen Pilgerladen benutzt. Anschliessend zogen wir zum Sihlsee, wo schon ein wärmendes Feuer auf uns wartete. Der Lunch wurde ausgepackt und Würste, Schlangenbrot und Marshvellow gebraten. Nach der Stärkung ging es weiter dem Sihlsee entlang bis zur Teufelsbrücke und dann hinauf auf den Etzel. In der Meinradskapelle versammelten wir uns zu einem gemeinsamen Schlusspunkt der Wallfahrt und für alle Kinder wurde eine Kerze angezündet. Gut gelaunt ging es nachher wieder heimwärts, wo wir dann um 17.30 Uhr auf dem Brauereiplatz eintrafen.

Erntedank am Bettag

Im Gottvertrauen durften wir am Bettag den Erntedankgottesdienst bei trockenem Wetter auf dem Kirchplatz feiern. Mit festlichen Klängen umrahmten Christian Fritsche am Piano und Auryn Koster mit der Trompete den Gottesdienst vor der reich geschmückten Friedhofhalle . Zur Freude des Tages durften wir auch 4 neue Ministrantinnen aufnehmen. am Bettag sollen nicht nur schöne Worte formuliert werden, sondern auch ein Zeichen für das Leben: So pflanzten wir neben der Kirche eine Linde . Sie möchte ein Zeichen sein für Leben und Hoffnung. Der anschliessende Süssmostapero lud noch eine Weile zum Verweilen ein, bevor ein auffrischender Wind zum Aufräumen drängte.

Pflanzloch für Linde graben

Jahrzehnte stand der stolze Lindenbaum auf der Rückseite der Kirche in Schwende zwischen Kirchenmauer und Sakristei. Das aber hatte auch seine Schattenseite, nämlich die ständige Verschmutzung des Dachbereichs der Kirche und erste Anzeichen von Beschädigungen an der Kirchenmauer. Aus diesen Gründen hat der Kirchenrat beschlossen, die Linde zu fällen. Der Pfarrei aber ist die Nachhaltigkeit nicht erst in der heutigen Zeit ein Anliegen. Daher sollte unterhalb der Kirchenmauer eine neue Linde gepflanzt werden. Es musste nicht lange gefragt werden und ein Trupp Kinder unserer Ratsmitglieder machte sich sichtlich mit Begeisterung an die Arbeit, die tote Esche zu fällen und das Pflanzloch für die neue Linde zu graben. Dabei blieb es nicht ohne Schweisstropfen. Zum Dank aber genossen alle eine spendierte Glacé.

Eschböhlgottesdienst

Trotz der etwas unsicheren Witterung nahmen viele Gläubige den Weg zum Eschböhl auf sich und kamen per Auto, Velo oder zu Fuss zum sonntäglichen Berggottesdienst. Die Feier wurde vom Öhrli Chörli mit schönstem Jodelgesang mitgestaltet. Anschliessend lud der Pfarreirat zum Verweilen ein bei Schnitzelbrot, Würsten, Getränken und einem feinen Dessertbuffet.